Pflege Bahr

Seit 1. Januar 2013 gibt es neben der gesetzlichen Pflegeversicherung die staatlich geförderte ergänzende Pflegevorsorge. Jeder, der das  Pfle­gefallrisiko mit einer Pflegezusatzversicherung - einem Pflegetagegeld - absichert, erhält eine staatliche Zulage. Die Zulage beträgt 5 Euro im Monat. Sie wird geleistet, wenn der Versicherte selbst mindestens 10 Euro im Monat aufbringt. DiePflegevorsorgeversicherung sieht erstmals nach 5 Jahren eine Leistung vor und zahlt mindestens 600 Euro im Monat für den Pflegebedürftigen in der Pflegestufe III. Abhängig vom Alter des Ver­sicherten kann der Eigenbeitrag steigen, um dieMindestversorgung im Pflegefall zu erhalten.

Der Verband der Privaten Krankenversicherungen hat die Musterbedin­gungen für die staatlich geförderte ergänzende Pflegeversicherung erar­beitet. Demnach werden die Versicherer ihre Mindestleistungen für die Pflegestufen wie folgt aufggliedern:

 

                   Pflegestufe III: 100 % (Mindestens 600Euro Tagegeld im Monat)

               Pflegestufe II: 30 %

               Pflegestufe I: 20 %

               Bei erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz: 10 %

 

Einige Versicherungsunternehmen bieten deutlich bessere Leistungen an.

Wer als Pflegebedürftiger in der Pflegestufe III in einemPflegeheim un­tergebracht ist, hat mit Kosten von bundesdurchschnittlich 3.252 Euro zu rechnen. Die gesetzliche Pflegeversicherung leistet nur 1.550Euro. Kos­ten von 1.702 Euro sind ungedeckt   

Mit der privatenPflegezusatzversicherung verringert sich dieser Betrag um

min­destens 600 Euro.

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